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Arbeitszufriedenheit ist stark gesunken! 

Fünf Jahre nach der ersten Befragung, die sich damals ausschließlich an das Reinigungs- und Schulwartepersonal richtete, wurde vom Zentralausschuss unter Federführung von Dr. Erich Rothschedl neuerlich eine Befragung durchgeführt, die diesmal das gesamte Personal der nachgeordneten Dienststellen des BMUKK erfasste.

Die Berufsgruppen:

Problemfelder und Schwächen identifizieren

Erstens liegt uns die Meinung der Bediensteten am Herzen. Zweitens lassen sich Problemfelder und Schwächen nur durch eine möglichst breit gestreute Information aufzeigen. Diese Information ist aber vor allem wichtig, um in geeigneter Form Maßnahmen ergreifen zu können, diesen Problembereichen zu begegnen und sie letztlich auch beseitigen zu können.
Nur durch genaue Kenntnis der Arbeitsumstände ist es möglich, auch Verbesserungen zu erreichen und die Zufriedenheit am und mit dem Arbeitsplatz zu erhöhen.

Die Befragung gliederte sich in einen allgemeinen Teil für alle Bediensteten und einen speziellen Teil für die einzelnen aufgelisteten Berufsgruppen. Weiters bestand noch die Möglichkeit für persönliche Anmerkungen.
An zirka 8.000 Bedienstete wurden Fragebögen verschickt, wobei der Rücklauf enorm war: Rund 5.500 Bedienstete beteiligten sich an dieser Befragung. Das bedeutet, dass es einen Rücklauf von nahezu 70 Prozent (!) gab. Die riesige Resonanz deutet darauf hin, dass offenbar viele dieser Themen den Bediensteten überaus wichtig sind.

Im Einzelnen haben wir Themen wie Arbeitsplatzzufriedenheit, Leistungsdruck, Arbeitsaufwand, Mitarbeitergespräche, Weiterbildung und vieles andere mehr erfasst.

Beginnen wir bei den Ergebnissen zur Thematik der "Arbeitsbedingungen".

Die Frage lautete: Wenn Sie einige Jahre zurückblicken ...

Sowohl Arbeitsumfang als auch Leistungsdruck haben enorm zugenommen. Dies betrifft eigentlich sämtliche Bereiche in der Schulverwaltung sowie das BDA.

Wie aber reagiert der Bund auf gestiegenen Arbeitsaufwand und Leistungsdruck?

  • Mit der Ankündigung weiterer Personaleinsparungen
  • Kürzung der Überstunden um zehn Prozent
  • Keine Anerkennung der qualitativen und quantitativen Mehrbelastung
  • Drohung mit Ausgliederung in einigen Bereichen (Reinigung)

Die Frage ist leicht beantwortet: Mit noch mehr Druck!

Was sind die Folgen?

  • Wachsende Unzufriedenheit am Arbeitsplatz
  • Resignation
  • Bei Krankenständen: vermehrt psychische Erkrankungen
  • Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes
  • Mobbing
  • Überalterung durch Streichung von Nachbesetzungen

Schlechte Arbeitsplatzbewertung - miese Entlohnung

Besonders die wachsende Unzufriedenheit am Arbeitsplatz sollte zu Denken geben.
Bereits vor fünf Jahren erfolgte eine Befragung von zwei Berufsgruppen: Schulwarte- und Reinigungspersonal. Die Frage nach der Zufriedenheit am Arbeitsplatz wurde identisch gestellt. Dabei lassen sich einerseits echte Vergleiche anstellen und andererseits können Schlüsse daraus gezogen werden, wie sich die Situation wohl auch bei den übrigen Bedienstetengruppen darstellt.

Wie man unschwer aus der Tabelle ablesen kann, hat sich der der Anteil der zufriedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl beim Schulwartepersonal wie auch in der Reinigung fast halbiert. Dafür hat sich der Anteil der unzufriedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fast verdoppelt.

Die Tendenz ist bei allen Berufsgruppen ähnlich.

Einen großen Anteil dabei haben zudem die schlechte Arbeitsplatzbewertung der Schulwartinnen und Schulwarte und die damit einhergehende miese Entlohnung. Ein Schulwart bringt dies in einer Zusatzanmerkung zum Ausdruck:

"Schulwarte sind: Techniker, Gärtner, Putzmänner, Kommunikationskünstler, Kinderbetreuer, Planer für Bauten und Reparaturen, Monteure, von 6:00 - 21:00 Uhr an die Schule gebunden - für knapp mehr als 1.000,-- Euro."

Im Rahmen einer Informationsreihe über die wichtigsten Ergebnisse werden noch zahlreiche Punkte angesprochen werden.